Umwelt
Der Umweltbereich hat in den letzten 20 Jahren riesige Veränderungen erfahren. Neue Arten der Finanzierung, Gemeinschaftsmittelverwaltung und die Gründung umweltfreundlicher Unternehmen sind nur einige der einzigartigen neuen Ansätze. Regierungen, Unternehmen und Bürgergruppen rund um die Welt benutzen technologische Innovation und Gemeinschaftsmittel, um sich nachhaltig im Klimaschutz zu positionieren.
Die Initiativen, die von Ashoka Fellows entwickelt werden, verfolgen einen schonenden Umgang mit Naturressourcen oder schaffen Möglichkeiten für nachhaltigere Stadt- und Landschaftsplanung. Als Antwort auf diese Erfolge identifiziert und verbreitet Ashoka´s Umwelt-Innovations-Initiative Führungsprinzipien und Best Practices, die von den mehr als 350 Ashoka Fellows demonstriert werden, welche rund um die Welt an Klimafragen arbeiten.
Das Rechtssystem nutzen
Der mexikanische Fellow Gustavo Alanis hat eine Strategie entwickelt, um den mexikanischen Bürgersektor, Regierung, und Industrie mit dem nötigen Werkzeugen und Training auszustatten, um zur Säuberung und zum Erhalt Mexiko's Naturressourcen beizutragen. Die Strategie Gustavos stellt sicher, dass das vorhandene Klimaschutzgesetz völlig verstanden wird und auch aktiv durch die Gerichtsbehörden der Länder durchgesetzt wird. Seine Strategie, die Training, Unterrichtswesen und Rechtsstreit umfasst, hat in der mexikanischen Klimaschutzbewegung bereits ein neues Niveau von Erfahrung und Wirkung geschaffen.
Ökonomische Anreize verändern
Victor Ananias aus der Türkei fördert die Produktion organischer Nahrungsmittel und lokaler türkischer Produkte, indem er eine Verbraucherbasis und ein erbessertes Bewusstsein der Verbindungen zwischen Verbrauch und Umweltbelastung schafft. Er ist der erste in der Türkei, der ein Geschäft eröffnet hat, das ausschließlich organische Nahrungsmitteln anbietet. Victor hat sowohl eine pädagogische Strategie als auch ein wirkungsvolles Geschäftsmodell zur Förderung der lokalen nachhaltigen Industrien entwickelt.
Werte und Kultur fördern
Der peruanische Fellow Joaquín Leguia schützt die zerbrechliche Ökologie des peruanischen Amazonasbeckens, indem er Kinder in einem entscheidenden Stadium ihrer persönlichen Entwicklung in das Management der Gemeinschaftswälder mit einbezieht. In einer Region, in der Umweltmisswirtschaft zu kostspieligen landwirtschaftlichen Verfahren wie Abholzung und Verlust der Biodiversität geführt hat, hilft Joaquín Gemeinschaften bei der Schaffung von Waldgebieten für Kinder. Das sind Wildgebiete, in denen die Kinder sich sehr viel Wissen über die Natur aneignen können und dadurch ihre Wertschätzung ihr gegenüber verstärken. So werden sie mit praktischen Fähigkeiten ausrüstet, um ihre Erhaltungsbemühungen über lange Zeit fortzuführen.





