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Unser Team

 

Felix Oldenburg • Hauptgeschäftsführung

Felix Oldenburg ist seit 2009 neuer Hauptgeschäftsführer von Ashoka Deutschland und wird sich um die Integration aller Ashoka- Programme, den Ausbau der Organisation und die Jugendinitiative kümmern. Er bringt Erfahrung als Gründer, Projektpionier und Berater an den Schnittstellen von Politik, Unternehmen und Sozialem Sektor mit. In der Geschäftsleitung der IFOK GmbH war er als Bereichsleiter New Governance in Berlin für die Suche nach innovativen gesellschaftlichen Problemlösungsstrategien verantwortlich und publizierte zu den Themen Beteiligung, Governance und CSR. Er initiierte in dieser Rolle zahlreiche Projekte, die Bürgerinnen und Bürger an Politik beteiligen, darunter die Europäischen Bürgerkonferenzen, die heute in 27 EU-Ländern stattfinden. Zuvor arbeitete er als Berater bei McKinsey & Company in London und als Mitgründer eines ITStartups und eines Social Network im Internet. Felix Oldenburg hat Philosophie an den Universitäten Bonn, Tübingen und Oxford studiert und in Washington DC (Georgetown) einen Executive Master in Policy Management erworben.

 • Geschäftsführung

Oda Heister ist seit 2006 bei Ashoka, seit 2009 als Geschäftsführerin. Davor lebte sie mehrere Jahre in Polen, wo sie zuletzt stellvertretende Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau war. Um die Stiftungsziele der Förderung von Demokratie, sozialer Marktwirtschaft und Menschenrechte praktisch umzusetzen, startete sie Dialogprogramme zwischen Vertretern des sozialen Sektors, Politikern und der Wirtschaft. Gleichzeitig baute sie unter schwierigen Bedingungen ein neues Länderprogramm der Stiftung in Weißrussland auf. Oda Heister studierte Wirtschaft und Philosophie in Freiburg, Brighton (UK) und Berlin und ist eine der Gründerinnen des „Humboldt Forum Wirtschaft", das eine Brücke zwischen wirtschaftlichen und ethischen Themen schlägt.

Konstanze Frischen • Gründerin Ashoka Deutschland, Vorstandsmitglied Ashoka international (zur Zeit in Mutterschutz)

Konstanze Frischen ist Vorstandsmitglied von Ashoka International. Sie hat die Ashoka Deutschland gGmbH 2003 gegründet und aufgebaut und die Leitung Anfang 2009 an Felix Oldenburg und Oda Heister übergeben. Konstanze Frischen hörte zum ersten Mal von Ashoka, als sie noch Wirtschaftsredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war, wo sie sich auf die Schnittstelle zwischen wirtschaftlichem und sozialem Bereich konzentrierte. Als Jugendliche verbrachte sie eine prägende Zeit in Costa Rica und entschloss sich, Ethnologie und Politik in Heidelberg sowie an der School of Oriental and African Studies und der London School of Economics zu studieren. Sie forschte über Kultur, Identität und Entwicklung – längere Aufenthalte in Indien, Südamerika und Israel waren die Folge. Während ihrer Doktorarbeit an der LSE wurde ihr relativ schnell klar, dass akademisches Schreiben über soziale Prozesse nicht die gesellschaftliche Wirkung erzielen würde, die sie haben wollte. Sie brach ihre Arbeit ab und entschloss sich, Journalistin zu werden, um mit ihren Texten mehr Menschen erreichen zu können. Sie arbeitete sich bei CNN International von der Kabelträgerin zur freien Produzentin hoch und war vor der FAZ für einen costarikanischen Fernsehsender tätig, danach als Autorin für Die Zeit. Ihre Recherche über Social Entrepreneurs sollte Spuren hinterlassen – sie endete damit, dass sie ihren Beruf 2003 an den Nagel hängte und zu Ashoka überlief.

Lilli von Bodman • Leitung Collaborative Entrepreneurship

 Lilli von Bodman ist seit Januar 2007 bei Ashoka. Vor ihrem Mutterschutz startete sie als Direktorin von Youth Venture die Aktivitäten der Ashoka Jugendinitative vor Ort und legte die Basis für die weitere Verbreitung. Seit Mai 2009 ist sie nun wieder aktiv ins Team zurückgekehrt und leitet den Bereich Collaborative Entrepreneurship. Sie kam von der Herbert-Quandt-Stiftung zu Ashoka, wo sie als Projektmanagerin für Stipendienprogramme mit in Osteuropa und Lateinamerika verantwortlich war und ein interdisziplinäres Forum zum Austausch von Wirtschaft, Politik und Lehre an der WHU, Otto Beisheim School of Management, in Koblenz betreute. Lilli von Bodman hat Volkswirtschaft an der Universität Freiburg studiert und ihre Diplomarbeit in Indien geschrieben. Während ihres einjährigen Aufenthaltes auf dem Subkontinent hat sie ein Projekt zur Hilfe von Straßenkindern mitgegründet und mitaufgebaut, welches sich auf die Prävention von HIV/Aids und Aufklärungsarbeit fokussiert. Ihre Methodologie war erfolgreich und verbreitete sich durch ganz Indien. Lilli von Bodman wuchs in Deutschland, Brüssel und der ehemaligen Sowjetunion auf und merkte schon als Kind, welches Privileg es ist, in demokratischen Strukturen mit einer starken Zivilgesellschaft zu leben.

Isabel Bonacker • Leitung Ashoka Support Netzwerk

Isabel Bonacker kam 2008 zu Ashoka und leitet vom Frankfurter Büro aus den Ausbau des Ashoka Support Netzwerkes (ASN) - ein Netzwerk privater Förderer von Social Entrepreneurs. Auch koordiniert sie unser McKinsey-Coaching-Programm. Vor Ashoka war sie zuletzt als Engagement Manager bei McKinsey & Company tätig. Sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien betreute sie eine große Bandbreite von Klienten hauptsächlich in Fragen von Strategie und Marketing und erarbeitete unter anderem eine der ersten Studien des deutschen Büros im Öffentlichen Sektor. An der Universität Heidelberg gründete sie gemeinsam mit Kommilitonen ein Forum für interdisziplinären Austausch, das jedes Jahr von einer wechselnden Gruppe von Studenten veranstaltet wird. 2008 wurde dieser Initiative als Innovationsprojekt die Auszeichnung „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ durch die deutsche Bundesregierung verliehen. Isabel hat ihr Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg abgeschlossen und einen Master of Business Administration am INSEAD, Fontainebleau absolviert.

Dennis Hoenig-Ohnsorg • Direktor der Ashoka Jugendinitiative

Die Themen Unternehmertum und Jugendarbeit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben von Dennis Hoenig-Ohnsorg. In seinem Studium der internationalen BWL an der ESB Reutlingen und der Universität ICADE in Madrid spezialisierte er sich auf die Themen CSR und Social Entrepreneurship. Seine Zeit zu nutzen um Erfahrungen für sein Leben und nicht für den Lebenslauf zu sammeln war und ist Dennis sehr wichtig. So verschaffte er z.B. mit der Social Responsibility Fair rund 500 europäischen Studenten die Möglichkeit sich über alternative Karrierewege im Bereich der Nachhaltigkeit zu informieren. Privat engagierte er sich bereits in seiner Schulzeit als Jugendgruppenleiter und gründete parallel zum Studium 2004 in Deutschland den Verein Valor-Support. In Bolivien, wo er zwei Jahre lebte, gründete er anschließend eine Stiftung um drei Jugendzentren vor der Schließung zu bewahren und langfristig weiterzuführen. Um die Erfahrungen aus Bolivien auch für Jugendliche zuhause greifbar zu machen entwickelte er neue Lehrmaterialien um Schüler für soziales Ungleichgewicht zu sensibilisieren und initiierte einen bundesweiten Jugendwettbewerb zur Förderung soziale Engagements.

Anika Stowasser • Büroleitung, Sekretariat der Geschäftsführung

Anika Stowasser kümmert sich seit 2008 um alle Belange "hinter den Kulissen" bei Ashoka. Sie hat VWL mit Schwerpunkt Entwicklungsländer, Soziologie und Außenwirtschaft studiert und war im Rahmen ihrer Forschungen u.a. in Sambia unterwegs. Außerdem entwickelte sie ein Wissensmanagement-System für ihren Fachbereich an der Universität Gießen. Nebenher ist sie in der kirchlichen Arbeit, der Kinder- und Jugendarbeit und in der studentischen Selbstverwaltung aktiv gewesen.

Michael Vollmann • Leitung Fellowship

Michael Vollmann koordiniert die Suche nach neuen Social Entrepreneurs, hilft bei der Unterstützung der deutschen Ashoka Fellows und hält Vorträge an Universitäten über Social Entrepreneurship, nachdem er seine Diplomarbeit in Verbindung mit Ashoka zum Thema "Social Entrepreneurship in Deutschland" geschrieben hat. In seinem Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Uni Passau und der Universidade do Estado de Rio de Janeiro (UERJ), beschäftigte er sich auch eingehend mit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Eigene Einblicke ins Thema gewann er u.a. während seiner Zeit als Zivildienstleistender in Chile und Bolivien, wo er daran mitwirkte, ein Berufschulzentrum in Cochabamba auf zu bauen, sowie über das weltweite Netzwerk der Pfadfinder, bei denen er sich als Jugendlicher und Gruppenleiter engagierte.