Sozialen Wandel messen
Social Entrepreneurs schaffen grundlegende Veränderungen in ihrer Gesellschaft, indem sie die Lösung eines Problems aus mehreren Blickwinkeln und Ebenen anpacken.Die Effektivitätsmessung ist für Ashoka ein Werkzeug, um die Veränderungen besser zu verstehen, die ein Social Entrepreneur zusammen mit Partnern in seiner Gesellschaft bewirkt.
Die unterschiedlichen Herangehensweisen der einzelnen Unternehmer machen es schwierig, standardisierte Rahmenprogramme zu entwickeln. Zwar kann die Zahl der ausgebildeten Kinder oder die Anzahl der Firmen an einem Umweltprogramm quantifiziert werden, qualitativer Wandel - die Änderung von Haltungen, z.B. in der Menschenrechtsarbeit - ist mit Zahlen kurzfristig allerdings schwerer zu erfassen. Außerdem stellt sich die große Frage, wie sich der volkswirtschaftliche Wert ausdrücken lässt, den jeder einzelne Social Entrepreneur schafft.
Ashoka beginnt 2007 zusammen mit dem Lehrstuhl für Entrepreneurial Finance an der Technischen Universität München und der Universität Hamburg ein mehrjähriges Pilotprojekt zur Messung der sozialen Wirkung seiner Fellows.
Darüberhinaus evaluiert Ashoka die Arbeit seiner Fellows während der ersten drei Jahre halbjährlich sowie nach 5 bzw. 10 Jahren. Interessante Messdaten sind z.B. das Ausmaß der Replikation sowie die unabhängige Nachahmung des Ansatzes des Fellows durch andere Organisationen - viele Social Entrepreneurs verfolgen ein open source Geschäftsmodell.
Zusätzlich haben fast alle Ashoka Fellows aufgrund Ihres Effizienz-Anspruches als Unternehmer eigene Instrumente entwickelt und quantitative/qualitative Maßeinheiten festgelegt, anhand derer sie Ihre Aktivitäten evaluieren.
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der internationalen Homepage unter effectiveness und methodology.





